Liebe Hainbadfreunde,
eine turbulente Zeit haben wir und das Hainbad im Jahr 2009 erlebt. Für heuer konnten wir eine echte Befriedung erreichen, das Monitoring hat eine saubere Regnitz nachgewiesen, das Badeverbot wurde nach fast 40 Jahren aufgehoben.
Offensichtlich haben die Stadtwerke Bamberg als Betreiber das Hainbad liebgewonnen. Die Stadtwerke sind Teil unserer Bamberger Stadtverwaltung und als solche für die Wasser- und Energieversorgung ihrer Bürger und den Nahverkehr verantwortlich. Ein umweltbewusstes Angebot zu moderaten Preisen sind erklärte Ziele.
Dass Alles mit Allem zusammenhängt, haben wir Hainbadfreunde im letzten Jahr erfahren.
Eine Frage, die sich seitdem ständig stellt: Was sollen/können die Stadtwerke alles leisten?
Gehören Flutlichtanlagen zu ihrem Verantwortungsbereich? Was heißt Verantwortung für eine Bürgerschaft?
Ganz aktuell stellt sich die Frage: Sollen die Stadtwerke für die selbstverschuldete Insolvenz privater Investoren in Zukunft verantwortlich sein? Mit dem Zauberwort “Systemrelevanz” wird den Bamberger Bürgern eine zukünftige Verantwortung für die Jako-Arena angetragen. Ich möchte Euch daher einen Besuch bei der
www.freie-webzet.de
nahelegen und an der Abstimmung zur Frage “Soll der Konzern Stadt Bamberg die Arena übernehmen?” teilnehmen. Ob man sich grundsätzlich der Formulierung “Konzern Stadt” anschließen mag, sei infrage gestellt. Die Stadt ist eine Bürgerstadt und sollte tunlichst die Finger von konzernstrategischem Denken lassen, sonst dürften sich Attacken wie die gegen das Hainbad wiederholen.
Interessante Hintergrundinformationen können dort und beim Bayerischen Rundfunk (http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelles-aus-franken/jako-arena-bamberg-heyder-miete-ID1285316736608.xml) nachgelesen werden.
Doch dem nicht genug. Wir möchten über das Hainbad und Bamberg hinausschauen und unseren Blick schweifen lassen. Gerade das Zauberwort “Systemrelevanz”, das in den letzten Jahren grassierte und Milliarden € in Wirtschaft und in Banken fließen ließ, bringt uns dazu, uns an einer deutschlandweiten Aktion auf unsere ganz eigene Weise zu beteiligen. Gerne sende ich Euch die Idee weiter:
Mein letztes Hemd
Wir schicken der Bundesregierung unser letztes Hemd - jeder seines - mit dem Ziel
Sofortige Umkehr in der Verteilungs- und Anlagepolitik unserer Steuergelder. Soziale Gerechtigkeit und langfristige Gesundheit der Bürger ist Grundgesetz. Demokratische Anlage des Volksvermögens für den Fortbestand der Solidargemeinschaft.
Mehr Geld (Sahne) an die Masse der Bevölkerung verteilen, viel weniger an die Spitzenführungskräfte.
„Es kann nicht länger sein, dass die Arbeiter Magermilch und die wenigen Spitzenmanager blanke Sahne trinken… .“
Das letzte Hemd wird mit Stift oder Schere verschönert, einige Vorschläge hierzu (Mehrfachnennungen möglich):
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Danke für die 5 Euro
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Bitte keine Atomkraft mehr
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Mehr Rente
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Kostenlose Kindergärten
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Rettet das Volk
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Ich kann nicht mehr- ich bin ein braver Bürger
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Ich will auch eine Bonuszahlung
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Scheißbahnhof
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….
oder auch mit einem Begleitschreiben zur weiteren Verwendung an Frau Dr. Angela Merkel
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin
Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin
Eine weitere Verwendung des letzten Hemdes kann angefügt werden, man möge es an die Deutsche Bank-HRE, an BP, an Hotels, an die Kinder, an Griechenland, an Rentner etc. weiterleiten.
Ankunft des Päcklas bei der Bundeskanzlerin am 3. Oktober
Politische Auswirkungen:
Je nach Menge: Aufmerksamkeit.
Persönliche Auswirkungen:
Zeichen setzen. Zu Wort melden. Abwechslung…. Gute Laune. Ärger weg.
In jedem Fall ist das letzte Hemd ein direktes Zeichen an
Mutti Merkel, das Ruder richtig rumzureißen…
Macht mit, kost fast nix… Ran an den Schrank…!
Mit freundlichen Grüßen U. Sansa Heucken Untere Sandstraße 1 96049 Bamberg
Hiermit ergeht herzliche Einladung zum gemeinsamen Päckchen-Packen (und zum Versenden dieser Einladung & zum Einstellen in Eure blogs & auf Facebook)!
Die Hainbadfreunde treffen sich am Freitag, 1. Oktober 2010 gegen 16:00 Uhr an der Post an der Promenade.
Senden wir unserer Bundeskanzlerin das letzte Hemd. Über 3 000 letzte Hemden sollen sich bereits im Bundeskanzleramt stapeln…
Herzlich
Eure
Christiane Hartleitner M.A.
Kunsthistorikerin
0951-201288
www.hainbad.info
www.weg-mit-dem-badeverbot.de
P.S.: Preise für das Päckla:
Für einen DIN A4 Briefumschlag, je nach Hemd mit bis zu 500g 1,45 €.
Als Einwurf einschreiben oder Einschreiben mit Rückantwort bis 5,00 €.
Zubehör:
Briefumschlag, Anschreiben, Hemd— kostenlos aus dem Schrank.