Stellungnahme nach den Beschlüssen des Aufsichtsrates der Stadtwerke
Die Interessengemeinschaft Hainbad hatte im Sommer 2009 mehrfach drei wesentliche Punkte formuliert, die für den Betrieb ihres Lieblingsortes von zentraler Bedeutung sind und den Erhalt des Hainbads als einziges historisches Flussbad in öffentlicher Hand schützen sollen:
- die Möglichkeit, im Fluss zu schwimmen
- der Erhalt des Kinderbeckens, damit die Kleinen das Schwimmen lernen und üben können, bevor sie zu Flussschwimmern werden
- ein Kümmerer vor Ort
Diese drei Punkte sind erfüllt. Offensichtlich haben sich die Bäderexperten die Erfüllung dieser zentralen Punkte auf die Fahnen geschrieben und deren Notwendigkeit erkannt. Dafür sind wir sehr dankbar. Die über den Winter erstellte Festschrift zum 75-jährigen Geburtstag und die geplante Ausstellung im Mai 2010 haben sicher dazu beigetragen. Darüber hinaus hat sich eine sehr fruchtbare Kooperation sowohl mit dem Stadtarchiv Bamberg als auch mit dem Bürgerparkverein Bamberger Hain e.V. ergeben.
Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass die Rutsche am Kinderbecken aufgrund der Empfehlung des Bäderbeauftragten entfernt werden muss. Der über Generationen tradierte und uns sehr wichtige Name Hainbad hat nun einen „Suffix“ erhalten: Hainbadestelle.
In Vertretung der Interessgemeinschaft Hainbad
Christiane Hartleitner
Heiko Holland
Doris Metzner
Nina Schipkowsi
Beate Stutzmann