Unser Hainbad

Flussbad in Bamberg in Nöten

Archive for Oktober, 2009

öffentlicher Namensschöpftermin, hier Vorschläge eintragen..

neues aus dem Rechtswesen: der Name Hainbad darf kein Bad mehr enthalten, wg der damit verbundenen Erwartungshaltung des ahnungslosen Besucher und den Haftungsfolgen..

also denkt Euch was aus..

Vorschläge wie Hainpat, Hainbados, o.a. Liegewiese-bei-der-man-auf-eigene-Gefahr-schwimmen-kann, Fami-durch-die-juristische-Mühle-gedreht, etc können wir dann als Ideenpool übergeben…

als erster Preis winkt ein Exemplar des Jubiläumsbuches!

 

“…für eine bürgerfreundliche Lösung”

…das ist doch mal eine wirklich gute Nachricht, die uns da aus München erreicht, und deren Charme sich die Hainbadfreunde nicht entziehen können. Ein Schreiben auf Anregung der Staatssekretärin Melanie Huml im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit in München verfasst, unterstützt die Eigenverantwortung mündiger Bürger: „Baden auf eigene Gefahr“-Schilder sollten genügen, um unser Bad so zu erhalten, wie es war. Einen ganzen Sommer lang haben die Hainbadfreunde das betont. Die Regnitzschwimmer sind schon groß und haben stets ihr Recht auf Eigenverantwortung unterstrichen: Wir können gut selbst auf uns und unsere Kinder aufpassen.
Das möchten wir den Bamberger Stadträten mit auf den Weg in den Sitzungssaal geben, wenn die Entscheidung über die Zukunft unseres Hainbads ansteht. Zahlreiche Stadtmütter und -väter haben sich mit uns einen Sommer lang für das Hainbad eingesetzt: Ulrike Sansa Heucken, Michael Bosch, Dieter Weinsheimer, Dr. Helmut Müller, Norbert Tscherner, Matthias Alt. Das darf an dieser Stelle mal gesagt werden.

Und noch etwas: Die Hainbadfreunde stehen hinter Euch!

Christiane

“Schau- Schöpfen” am 14.10.2009

Heute morgen, 8.30 Uhr im Hainbad:

“öffentlicher Regnitzwasser-Schöpf-Termin”: viel heisse Luft bei 8 Grad

Frau Siebenhaar begrüßte zu „unchristlicher, unjournalistischer Zeit“,

und stellte die Anwesenden vor:

Herr Jeromin, Bäderchef Stadtwerke Bamberg

Her Giersberg, Pressesprecher der Stadtwerke

Gunther Reinke, Klimaschutzbeauftragter Umweltamt Bamberg

Herr Schütz, Leiter des Umweltamtes Bamberg

Herr Schneider, akkreditierter Probenehmer

Wir Hainbadfreunde sind erschienen um zu lauschen und mit dem Transparent unsere Forderung klar zu machen: www.weg-mit-dem-badeverbot.de

Nach Erklärungen zum Monitoring insgesamt wurden medienwirksam die Proben genommen, und anschließend die Hinderungsgründe für die Aufhebung des Badeverbots kurz diskutiert. Dabei war die Probenentnahme selbst der kleinste Teil der Veranstaltung.

Der Biologe Herr Potrykus von der Naturforschenden Gesellschaft erklärt, dass das

Regnitzwasser nicht aus Oberflächenwasser besteht, sondern im Wesentlichen aus Grundwasser der flussbegleitenden Landschaft gespeist wird.

Gute Messwerte sind Beweis dafür, dass die Kläranlagen südlich von Bamberg offensichtlich sehr gut arbeiten. Schwankungen bei den Messwerten sind auf Landwirtschaft zurückzuführen, denn Verunreinigungen stammen wahrscheinlich aus Ackerflächen. Deshalb ist davon auszugehen, dass in der Badesaison in der nicht gedüngt wird die Wasserqualität insgesamt besser ist. Der Regen der vergangenen Tage macht derzeit die Wasserqualität voraussichtlich etwas schlechter.

Herr Reinke will sich noch nicht auf einen Trend festlegen, der aus den bisherigen Werten ersichtlich wäre, aber wagt doch einen Blick in die Zukunft: In der Regel werde man wohl feststellen, dass die Werte einhalten werden. Nur muss die Entscheidung darüber übers Gesundheitsamt erfolgen, bzw. über den Stadtrat. Dort stellt sich die Frage: Was machen wir jetzt mit diesen Werten?

Von den bisherigen Messwerten ist laut Siebenhaar durchaus ein Trend abzusehen, der ein wesentlicher Teil des laufenden Monitorings ist. Über die Wasserqualität hinaus gäbe es allerdings die bereits mehrfach bemühten weiten Gefahrenquellen. Auf den Warnschildern im Bad sind genannt: „Treibgut (Holz, Metall, Glas usw.), flaches steiniges Ufer, Untiefen.“ Frau Siebenhaar fügte dem hinzu: „die Sicherheitsfrage, das Wehr, die Schleuse, in der Regnitz befindliche Rechen.“

Johann Köstner betonte ausdrücklich, dass das Badeverbot 1974 einzig aus hygienischen Gründen aufgebracht wurde.

Von Seiten der Stadt wurde eine Abfrage gestartet an „Träger öffentlicher Belange“. Diese werden aufgefordert eine Stellungnahme dazu abzugeben, dass die Stadt das Badeverbot partiell aufheben möchte. Um Rückmeldung ist gebeten bis 06.11.2009.

Aber selbst wenn bis dahin nicht alle Stellungnahmen bei der Stadt eingegangen sind, geht Frau Siebenhaar davon aus, „dass das klappt“, das Badeverbot zu kippen.

Potrykus verweist auf die „Münchner Lösung“ zum Badeverbot, die laut Frau Siebenhaar auch für Bamberg angedacht ist. Demnach soll das Badeverbot nach dem Münchner Vorbild partiell aufgehoben werden, etwa von der Höhe des Bootshauses bis Höhe der Brücke am Hollergraben.

Debattiert wird am 25.November ab 16.00 Uhr in der Stadtratssitzung.

Wir haben schon seit Wochen auf unsere Weise Stellungnahmen gesammelt: Siehe:

http://www.weg-mit-dem-badeverbot.de/pageID_8669267.html

Klaus Geldner kommentiert das Ergebnis des öffentlichen Regnitzwasser- Schöpf-Termins: „Man hat allmählich das Gefühl es tut sich was. Die Stadt steht ja auch unter Druck, nachdem sie Wasserwerte sehr gut sind, und man sieht, dass das Ganze aus der Luft gegriffen war.“ Klaus Geldner versteht das ganze Theater nicht, das die Stadt mit den Hainbadern gemacht hat: „Die Wasserqualität kann nicht schlecht sein, wenn Forellen im Wasser sind.“

Dazu sehen Sie eine Ergänzung von Herrn Josef Kropf, Vorstand der unteren Schiffer- und Fischerzunft Bamberg bei http://www.weg-mit-dem-badeverbot.de/pageID_8669267.html Bild Nummer 18 + 19 bei den „Bamberger Gsichtern“.



Michael Wehner berichtet, Ronald Rinklef fotografierte:

Das Badeverbot soll aufgehoben werden

http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/das-badeverbot-soll-aufgehoben-werden-36705.html

Die website www.weg-mit-dem-badeverbot.de
hat in den vergangenen Tagen einen Relaunch erfahren,
was das Struktur, Inhalte und aktuelle Bilder angeht.

Neuigkeiten und Aktionen der Hainbadfreunde sind dort jeweils aktuell zu finden.
Auch der heutige “Schau- Schöpf-Termin” wird bald online zu sehen sein.

Susanne

Das Buch zum Bad - Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum des Hainbads

Im Mai 2010 wird unser Hainbad 75 Jahre alt. Zu diesem Anlass planen wir derzeit ein Buch mit Historischem, Vergangenem in Form von Interviews mit älteren Hainbadfreunden, Künstlerischem und Aktuellem. Gefragt sind natürlich auch Euere Beiträge: Schickt uns Geschichten und Geschichtla mit Erlebnissen und Erinnerungen! Natürlich dürfen es auch Liebeserklärungen an’s Bad und an’s Baden sein, gerne mit Photos. Wir möchten ein fundiertes und gleichzeitig lebendiges Buch zusammenstellen.

Das Buch wird im Erich-Weiß-Verlag/Bamberg erscheinen. Alle Spenderinnen und Spender, die zur Finanzierung der Herstellungs- und Druckkosten einen Beitrag leisten können/möchten, haben die Möglichkeit, sich in die Gratulationsliste einzutragen, die in der Festschrift veröffentlich wird. Zudem könnt Ihr das Buch bereits jetzt bestellen: im Vorfeld ist es billiger. Hierzu bitte die angehängte Seite (Buch zum Bad) ausdrucken, ausfüllen und an uns schicken.

Wir freuen uns natürlich über ALLE, die unser Hainbad-Buch unterstützen, damit das Geburtstagsgeschenk rechtzeitig zum Mai 2010 fertig wird.

Herzlichst Christiane, Ekkehard und Nina

Hier Bestellschein für das Buch ausdrucken (*,pdf)

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Die Krönung: ein eigenes Lied zum Hainbad Tanz

vom Duo Sellarie “..hupf nei” auf der www.weg-mit-dem-badeverbot.de Seite. Der Bamberger Song des Jahres 2009…

Öffentlicher Regnitzwasser-Proben-Schöpftermin

Auf Anregung der Hainbadfreunde bietet nun das Umweltamt der Stadt Bamberg einen öffentlichen Regnitzwasser-Proben-Schöpftermin (die Wortschöpfung könnte glatt von mir sein - Kompliment, Frau Siebenhaar!) an. Am Mittwoch, 14.10.2009 um 8:30 Uhr am Hainbad dürfen Alle dabei sein, die mal beobachten möchten, wie das Monitoring im Detail aussieht. Bis dahin können noch keine Aussagen über eine mögliche Aufhebung des Badeverbots gemacht werden, diverse Stellungnahmen (Umweltministerium, vom Landesamt für Umweltschutz, vom Gesundheitsamt, von den Wasserwirtschaftsämtern und der DLRG) fehlen noch. Wir sind zuversichtlich, dass diese positiv ausfallen, damit der Stadtrat eine für uns und unser Hainbad zukunftsfähige Entscheidung treffen kann.

Ganz nach dem Motto www.weg-mit-dem-badeverbot.de!