Liebe Hainbadfreunde,
eine Selbstverständlichkeit:
Wir Hainbad- und Naturfreunde speisen unsere Kräfte aus Wasser-, Sonnen- und Windenergie.
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bestätigen:
100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimaverträglich, sicher, bezahlbar
“Weder eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken noch der Bau neuer Kohlekraftwerke mit Kohlendioxidabscheidung und -speicherung sind notwendig für den Übergang zur erneuerbaren Stromversorgung. Der SRU warnt davor, dass durch signifikante Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke Überkapazitäten im System entstehen. Die konventionellen Kraftwerke sind auf Dauer nicht mit der erneuerbaren Stromerzeugung vereinbar, da ihre Leistung nicht schnell genug an die Schwankungen der Wind- und Sonnenenergie angepasst werden kann. Das dauerhafte Nebeneinander von konventioneller und wachsender erneuerbarer Stromerzeugung würde das System ineffizient und unnötig teuer machen.”
Umso unverständlicher, dass der Betreiber unseres Hainbads - die Bamberger Stadtwerke - rückwärtsgewand und umweltschädlich investiert. Eine Beteiligung der Bamberger Stadtwerke mittels des Stadtwerkekonsortiums “Südweststrom” bzw. Hex.Kon GmbH am geplanten Bau des Kohlekraftwerks in Brunsbüttel entspricht vehement gegen die selbst gesteckten Ziele. Dieses - größte - Kohlekraftwerk Deutschlands wird über 10 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ausstoßen, womit Bamberg die Ziele der Klimaallianz nie erreichen wird (nähere Infos auf: www.stadtwerke-kohlefrei.de, www.viku.info und www.kohle-protest.de).
Aufgrund des öffentlichen Drucks sind bereits zahlreiche andere Stadtwerke wieder aus dem Konsortium ausgestiegen, bspw. Konstanz, Hammelburg, Fürstenfeldbruck u. a.
Wer sich unserem Aufruf anschließen möchte, kann den nachfolgenden Brief per mail an den Geschäftsführer der Stadtwerke und die Aufsichtsräte schicken, deren mail-Adressen hier ebenfalls aufgeführt werden. Wer noch weiter gehen möchte, kann auch einen Wechsel seines Energieversorgers ins Auge fassen, gleich zu einem der 4 Ökoanbietern, wie Lichtblick oder Naturstrom.
Doch zuvor noch einen Moment Aufmerksamkeit
Unser erfolgreicher Einsatz für unser Hainbad hat deutschlandweit für Aufmerksamkeit gesorgt:
Die Weserschwimmer in Bremerhaven bitten daher die Hainbadfreunde um Unterstützung!
Sie haben eine Petition in Bremen eingereicht, um das Gemeinwohl des Badens in der Weser zu unterstreichen, siehe www.weserschwimmer.de.
Bitte eifrig online unterzeichnen und weiterreichen!
Mit herzlichen Grüßen
Eure
Christiane Hartleitner M.A.
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Mailadressen der Stadtwerke und Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke:
k.rubach@stadtwerke-bamberg.de, geschaeftsführung@stadtwerke-bamberg.de, info@herzowerke.de, mail@hexakon.de, oberbuergermeister@stadt.bamberg.de, Dr.Mueller@bnv-bamberg.de, Neller.Peter@bnv-bamberg.de, h.kuntke@spd-bamberg.de, starkec@ing.boehringer-ingelheim.com, post@gribs.net, hd.weins@bnv-bamberg.de, micha.bosch@easy7.de
oder per Post an
- Klaus Rubach . Stadtwerke Bamberg . Margaretendamm 28 . 96052 Bamberg
- Oberbürgermeister Andreas Starke . Rathaus Maxplatz . 96047 Bamberg _________________________________________________________________
Sehr geehrter Herr Rubach,
sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrats der Bamberger Stadtwerke,
“Der Umweltschutz ist für uns sehr wichtig”
so lautet eines Ihrer Unternehmensziele. Sie werben mit dem Bau der Erdgastankstelle am Berliner Ring, mit der Sie einen Beitrag für eine saubere Innenstadt geleistet haben.
Eine Beteiligung der Bamberger Stadtwerke mittels des Stadtwerkekonsortiums “Südweststrom” bzw. Hexa.Kon GmbH am geplanten Bau des Kohlekraftwerks in Brunsbüttel widerspricht vehement gegen Ihre selbst gesteckten Ziele. Dieses - dann größte - Kohlekraftwerk Deutschlands wird über 10 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ausstoßen, womit Bamberg die Ziele der Klimaallianz nie erreichen wird.
Strom aus Erneuerbaren Energien hat Vorrang bei der Einspeisung ins Stromnetz.
Daher möchte ich Sie dazu auffordern, umgehend von einer Beteiligung an dem Kohlekraftwerk in Brunsbüttel abzusehen und statt dessen die formulierten Unternehmensziele anzuvisieren. Die Investition in Erneuerbare Energien mittels der Bürgersolaranlage wurde bereits erprobt und als Erfolg - auch aus ökologischer - Sicht verbucht.
Bleiben Sie bei Ihrem anvisierten Ziel, verantwortungsvolle Energiepolitik betreiben zu wollen!
Mit freundlichen Grüßen